Alte,
erprobte Techniken gehen gerade auch im ostfriesischen und oldenburgischen
Handwerk Hand in Hand mit modernsten Technologien. Zum Handwerk im
Raum Weser-Ems zählen der Reetdachdecker, der in traditioneller
Weise die Mühlen und Häuser bedacht, der Müllermeister,
der in seiner Holländer-Windmühle wie eh und je Getreide
zu Mehl verarbeitet, oder der Orgelbauer, der die "Königin
der Instrumente" zum Klingen bringt. Aber auch der Marktführer
der Windenergieanlagen-Hersteller, das Maschinenbauunternehmen, das
Anlagen für die Verarbeitung von PVC weltweit vertreibt, oder
der handwerkliche Zulieferbetrieb für die Werft, die die größten
Kreuzfahrtschiffe der Welt baut.
Es ist die Mischung, die dem vielfältigen Wirtschaftsbereich
Handwerk entscheidende strategische Wettbewerbsvorteile sichert. Dazu
zählt die Qualität der dualen Ausbildung, ein weltweit kopiertes
System des praktischen Lernens in den Betrieben und des Erwerbs theoretischer
Grundlagen in den Berufsbildenden Schulen. Aber auch der Weg des Auszubildenden
über die Gesellenprüfung bis zum Meister und zum berufsbegleitenden
Studium des Betriebswirts des Handwerks. |
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Bild: Peter Duddek
Autor:
Assessor Götz von Glisczynski, Hauptgeschäftsführer
der Handwerkskammer für Ostfriesland, Aurich
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